Erfolgsgeschichte Zeichen- und Malseminare „Pferde“

Seminare zum Thema „Pferde malen und zeichnen“ im Westfälischen Pferdemuseum in Münster und im Deutschen Pferdemuseum in Verden.

Claus Rabba ist Autor einer „Zeichenschule Pferde“ und für seine ausdrucksstarken Pferdeporträts bekannt.

Wenn er Seminare zum Thema Pferdemalerei veranstaltet, kommen Kursteilnehmer regelmäßig aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

 

Collage650

Imke Petermann schreibt: Vordergründig beeindrucken Rabbas Kohleportraits durch aufmerksames und subtiles Herausstellen der Eigenheiten und Eigenarten im Wesen des Pferdes. Auf den zweiten Blick wird dann die Professionalität und die künstlerische Präzision des renommierten Tiermalers deutlich. Die Herausforderung der Portraitmalerei, die sich durch eben diese Konzentration auf die Charakterdarstellung auszeichnet, verknüpft Rabba mit einer intensiven Auseinandersetzung mit den kompositorischen Voraussetzungen und Möglichkeiten, die ihm Material und Objekt bieten. „Für ein gutes Portrait reicht es nicht, den Ausdruck im Blick des Tieres zu treffen, der seinem Charakter entspricht. Wenn nicht im Vorfeld intensive Überlegungen über das Zusammenspiel von Formen, Flächen und eingesetzten Materialien erfolgen, die die Stofflichkeit, das Fühlbarmachen von Material und Linienführung, die Dynamik des Portraits ausmachen, dann gelingt auch das Herausstellen des Charakters nur bedingt.“ Die Herausforderung, die sich dem Künstler dabei stellt, ist der Dialog mit den Besitzern und auch mit den Tieren selbst. „Für die Darstellung von wildlebenden Tieren ist es notwendig, deren Lebensraum möglichst genau zu kennen, um das Verhalten der Tiere quasi aus Sicht der Natur abzubilden und einen observierenden Blick zu vermeiden. Bei Pferden und anderen Tieren, die mit Menschen leben, ist das ganz anders. Sie befinden sich in ständiger Kommunikation.“
Und diese Kommunikation ist es, die Portraitzeichungen überhaupt erst möglich macht. Claus Rabba gelingt es, durch sensibles Herantasten die Charaktere der Tiere ebenso wie die Projektionen ihrer Besitzer herauszuarbeiten und sich dabei seine eigene künstlerische Handschrift zu bewahren. Durch spezifische Linienführung entstehen auf diese Weise „malerische Zeichnungen“, die in ihrer naturalistischen Präzision an die Exaktheit von Fotos heranreichen, die überdies jedoch durch ihre intensive Stofflichkeit und Plastizität lebendig werden.
In dieser Form fügen sich Rabbas Auseinandersetzungen mit dem Naturmaterial Kohle und der Spezifität der Portraitmalerei als folgerichtige Entwicklungsschritte in die Vita des Künstlers ein. Denn Claus Rabba knüpft bei seiner Konzentration auf die Pferdemalerei auf mehrfache Weise an seinen künstlerischen Lebensweg an und profitiert dabei deutlich sichtbar von seinen profunden Kenntnissen in der malerischen Darstellung von Wildtieren.

Seminar „Pferde malen und zeichnen“ in Dangast

 



Kommentare sind geschlossen.